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Music

Gitarre

Seit einiger Zeit spiele ich (wieder) E-Gitarre und versuche mich neben allgemein rockigen Sachen speziell am Covern von Liedern der Band U2. U2 ist sowas wie meine große Leidenschaft, musikalisch wie auch persönlich sind die vier Iren Adam Clayton (Bass),  The Edge (aka Dave Howell Evans, Gitarre),  Bono (aka aka Paul David Hewson, Sänger) und Larry Mullen Jr. (aka Lawrence Joseph Mullen Jr., Schlagzeug) meine großen Vorbilder. Meiner Meinung nach sind sie musikalisch von keiner anderen Band übertroffen worden bis dato, vor allem hinsichtlich Ihrer Liveperformances, was sich auch während der aktuellsten Tour “U2 360°” wieder gezeigt hat. Wer noch nicht die Gelegenheit hatte die Band live zu sehen sollte das unbedingt nachholen. Sicherlich ein einmaliges Erlebnis, auch wenn man kein expliziter Fan der Band ist. Die Stimmung schlägt beim Besuch garantiert (!) über. Zu U2 will ich nicht aber nicht zu viele Worte verlieren, es gibt genug Webseiten die die Geschichte der Band und die Veröffentlichungen umfangreich abdecken, empfohlen sei vor allem U2tour.de.

Neben den Konzertbesuchen (bis dato 2x während der Vertigo Tour und 3x während der U2 360° Tour), dem einfachen “Hören” und den Personen beschäftige ich mich aber vor allem auch mit dem Gitarrenspiel von The Edge, Gitarrist von U2. Seine Spielweise finde ich ungemein beeindruckend, da er vor allem mit seinen Gitarreneffekten ganz eigene Sounds kreiert. Seine Experimente vor allem mit dem Delay erfordern ein sehr gutes Timing, schaffen dann aber auch ganz beeindruckende Sounds.

Im Folgenden einige Auszüge meiner Cover, vieles allerdings noch nicht über das POD X3 live eingespielt. Im Moment probiere ich mich in Summe an ca. 15 Stücken quer durch U2′s Discographie, das meiste natürlich die bekannten Klassiker. Ich übe und übe….

Unterseiten mit Hörbeispielen oder Videos und Beschreibungen, geordnet nach Alben, diese zeitlich absteigend nach dem Erscheinungsdatum:

All That You Can’t Leave Behind (2000)
U2 Cover – Beautiful Day

Achtung Baby (1991)
U2 Cover – One
U2 Cover – The Fly
U2 Cover – Ultraviolet

The Joshua Tree (1987)
U2 Cover – Where The Streets Have No Name
U2 Cover – With Or Without You

The Unforgettable Fire (1987)
U2 Cover – The Unforgettable Fire

Neueste Hörbeispiele:

The Fly (UPDATE)
Recorded: 07/2010
Gear: Gibson Les Paul Studio, POD X3 Live, Stompbox M13, Boss SD-1

Musikvideo: Adobe Flash Player (Version 9 oder höher) wird benötigt um dieses Musikvideo abzuspielen. Die aktuellste Version steht hier zum herunterladen bereit. Außerdem muss JavaScript in Ihrem Browser aktiviert sein.

Beautiful Day
Recorded: 11/2009
Gear: Gibson Explorer, POD X3 Live, Cubase SX3

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Die Gitarren und Effekte

Beim der Gitarrenwahl habe ich mich vor allem von vielen netten Leuten im U2-Forum.de beraten und überzeugen lassen. Nämlich, dass es, um den gesamten musikalischen Output von U2 abdecken zu wollen, mehrere Gitarren braucht. Und in der Tat, man stellt schnell fest dass da was dran ist. Effektseitig nutze ich neben einem Boss SD-1 seit kurzem das Multieffektboard Line6 POD X3 Live. Cubase SX3 für die Aufnahmen und das Editing. Gekauft habe ich das komplette Equipment bei Musik Schmidt in Frankfurt, den Laden kann ich wirklich nur empfehlen, die Beratung und Service ist ausgezeichnet.

Die Gitarren

gitarre_fendermexikostandard-schwarzFender Mexiko Stratocaster (Standard 70′s) Die Fender Mexiko ist meine erste Gitarre und meiner Meinung nach eine ideale Alternative zur teuren Fender USA Variante. Gebaut wird diese Gitarre wie auch das Original von Fender, nur eben in einem Werk in Mexiko. Preislich liegt diese Gitarre bei ca. 600EUR, zwar teurer als diversen Nachbauten, aber eben eine Fender Gitarre, und rund halb so teuer wie die USA Variante.

Gewählt habe ich die Drei-Single-Coil Variante, um eben wirklich einen Original-Stratocaster-Sound zu haben. Die Farbwahl ist klassisch und wird auch von The Edge von U2 so verwendet (wobei die Gitarre von The Edge einen hellen Ahorn Hals hat, ich muss aber sagen mit dunklem Hals gefällt mir diese besser).

In Verbindung mit ein wenig Distortion und einem exakt eingestellten Delay spielt man mit der Gitarre vor allem die klassischen U2 Tracks, da die Stratocaster sehr trebleorientiert und klar klingt, und man damit den typischen klingelähnlichen Sound von U2 erreichen kann. Was aber nicht nur an der Gitarre liegt, sondern unter anderem auch an einem falsch herum gehaltenen Plektron, angeblich hat The Edge das Gitarrenspielen nie richtig gelernt und sich diesen “Fehler” so angeeignet. Bekanntestes Beispiel für den schönen Sound der Stratocaster: “Bullet The Blue Sky” oder “Where The Streets Have No Name” mit dem wohl zeitlosen Intro (hier werde ich sicherlich aber bald mal eine Cover-Variante einstellen).

gitarre_gibsonlespaulstudio-alpinewhiteGibson Les Paul Studio Alpine White Die Gibson Les Paul Studio ist Gitarre Nummer zwei. Die Les Paul kommt eher für die rockigen U2 Veröffentlichungen zum Einsatz oder wo schöne Leadsounds gefragt sind.

Die Gibson Les Paul Studio von Gibson ist denke ich die idealer Alternative zwischen guter Qualität von Gibson und Preisleistungsverhältnis (wenn man bedenkt dass eine Gibson Standard oder Custom um die 2000EUR oder mehr kostet und die Studiovariante hier “nur” um die 1000EUR). Qualitätiv ist sie mit den Standard und Custom Modellen vergleichbar, nur besitzt sie weniger Verzierungen). Daher der Name “Studio”, da Gibson sie optisch für den Studio- als denn für den Bühneneinsatz konzipiert hat). Die Farbwahl Fiel natürlich auf Weiß/Schwarz “Alpine White”, also ganz nah an der Les Paul Custom wie The Edge sie oft verwendet. Angeblich wird die Alpine White Studio Variante mittlerweile eingestellt, wer da genauerweiß ich würde mich über Infos freuen. Jedenfalls bin ich sehr froh noch eine in dieser Farbe bekommen zu haben.

Typische U2 Tracks für die Les Paul: “One”, “Walk On”. Die ersten Aufnahmen zu “One” und “Beautiful Day” (siehe die Hörbeispiele oben) hätte ich korrekterweise mit der Les Paul (bzw. Beautiful Day mit der Explorer) einspielen müssen, allerdings habe ich die Stratocaster verwendet da ich die Gibsons zu dem Zeitpunkt noch nicht besessen hatte. Einige Monate später habe ich dann Beautiful Day nochmals mit der Les Paul eingespielt. Es sind beide Beispiele online damit man sich ein Bild vom Unterschied zwischen Stratocaster und Les Paul machen kann.

gibson_explorer_100pxGibson Explorer Natural Mahagony (76′er Reissue Jahr 2000) Die Gibson Explorer ist die dritte Gitarre. Im Gegensatz zu den anderen Gitarren habe ich diese gebraucht aus Amerika gekauft. Leider wird das Natural Mahagony Finish bei Gibson nicht mehr gebaut, daher kam nur der Gebrauchtkauf in Frage. Die Gibson Explorer war die allererste Gitarre von The Edge. Er kaufte sie damals im Korina finish, welches allerdings schon lange (v.a. auf Grund des hohen Preises des Holzes) nicht mehr bei Gibson gebaut wird. Diese Gitarren sind absolute Klassiker, die original Gibson Explorer im Korina Finish aus den 50er Jahren haben mittlerweile die Sammlerpreise eines Kleinhauses erreicht. Gibson legte die Explorer regelmäßig neu auf, ersetze das Korina- früh durch das Mahagony Finish (neben einigen anderen Lackversionen in schwarz oder weiß). Die erfolgreichste Neuauflage läuft unter der Bezeichnung ’76er Variante. The Edge verwendet ebenfalls bei allen aktuellen Konzerten in den 90ern bis heute die ’76er Gibson im Natural Mahagony Finish. Seit 2005 wird diese Variante nicht mehr gebaut, der Wert geht ebenfalls entsprechend nach oben.

Die Gibson Explorer kommt bei U2 zumeist bei älteren Produktionen zum Einsatz, aber auch bei einigen aktuellen Klassikern, wie zum Beispiel “Beautiful Day” welches Edge ausschließlich mit dieser Gitarre spielt. Klanglich geht die Explorer in Richtung einer Les Paul, klingt allerdings etwas heller. Sie ist zweifelsohne etwas besonderes, in dieser ’76er Mahagony-Ausführung nur noch schwer zu kriegen, und in meiner Sammlung sicherlich hervorhebenswert.

Fender American Standard Telecaster  (Vintage White Reissue Jahr 2003) Die Fender USA American Telecaster in Vintage White ist die vierte und neueste Gitarre in der Sammlung. Klassischerweise kennt man die Telecaster in Bezug auf die U2 Lieder wohl vor allem aus “Sunday Bloody Sunday”. Aber gerade auch in aktuellen Stücken findet sie wieder Verwendung, so bei den Lieder “Vertigo” oder das ganz aktuelle “Get On Your Boots”, wo sie auch in den entsprechenden Musikvideos zu sehen ist.

Bei der Wahl habe ich mich voll an der Gitarre von The Edge orientiert die er auch auf der aktuellen 360 Tour verwendet, eine 68er Vintage Telecaster. Diese Gitarre, eine Fender USA American Standard Telecaster konnte ich wie die Gibson Explorer auf dem Ebay.com Marktplatz gebraucht aber in ausgezeichnetem Zustand ersteigern. Dieses Finish, Vintage White (ein heller cremig-gelber Farbton) wie es auch The Edge’s Gitarre hat, ist im Moment nur noch unglaublich schwer zu kriegen, da Fender dies (leider) kaum noch verwendet. Neu ist in dieser Form die Gitarre seit einigen Jahren nicht mehr von Fender zu bekommen.
So ist diese Gitarre zusammen zusammen mit der  Gibson Explorer Natural wohl eine kleine Besonderheit in der Sammlung. Und wie ich finde ist diese Gitarre, zusammen mit der Gibson Explorer Natural und der weißen Gibson Les Paul Custom, eine der drei schönsten Gitarren die man überhaupt kriegen kann.

“Sunday Bloody Sunday,” “Vertigo” und “Get On Your Boots” werden daher sicher die nächsten Lieder sein die ich als cover einspielen werde.

Die Effekte

podx3liveLine 6 POD X3 Live Das Multieffektboard POD X3 Live ist die  zentrale Komponente in meinem Set. Es bietet eine große Bandbreite an allen nur erdenklichen Gitarreneffekten aber vor allem auch  Amp-Simulationen, ist sehr einfach zu bedienen und stellt weiterhin die Schnittstelle zum Anschluss an den Computer (per USB) dar. Als Bodentretervariante lässt es sich sehr gut für den Liveeinsatz verwenden. Für das Covern von U2 Liedern eine gute Wahl, es hat alles was man braucht (Distortion, modulierende Delays, VOX AC30 Simulation).

Line 6 Stompbox M13 Das Multieffektboard M13 verwende ich in Verbindung mit dem POD X13 Live. Das M13 legt seinen Schwerpunkt auf den Gitarreneffekt-Simulationen und ist eine echt günstige Alternative zum Kauf der originalen Effekte. Hier können 4 unterschiedliche Effekte  parallel oder in Reihe geschaltet werden. Bei mir kommt es in der Effektkette vor dem X3 für die Distortion zum Einsatz sowie in dem Effekt-Loop des X3 für die Reverbs. Ausschlaggebend für den Kauf war für mich das Vorhandensein einer größeren Bandbreite von Distortions im Vergleich zum X3, einem Looper, aber vor aller kompletten Simulation eines Verbzilla (für den beliebten Shimmer-Effekt).  Da das M13 auf einen Verstärker angewiesen ist und keine eigene Amp-Simulation bietet ist es eine schöne Ergänzung zum POD X3 Live, um die ganze Bandbreite an U2-Sounds abzudecken.

effekt_boss-sd1Boss SD-1 Der gelbe Boss Super Overdrive SD-1 war mein erster Gitarreneffekt, er ist ein Bodentreter Effekt für kleines Geld und eignet sich für weiche und röhrenähnliche Verzerrung. Er bietet die eigentlich unspektakulären Einstellmöglichkeiten Level, Tone und Drive – seine Besonderheit liegt wohl auch viel eher in dem Sound den er von sich gegen kann. Für das Covern von U2 sicherlich nicht unbedingt das Must Have, andere Verzerrereffekte tun es grundsätzlich eigentlich auch. Allerdings ist er ein kleiner Klassiker auf Grund seines Klanges, und wird oft und gerne genutzt, vor allem auch auf der Bühne. Meines Wissens wurde er auch von The Edge verwendet (bis ungefähr zur Veröffentlichung des Pop Albums Ende der 90er). Und da er in den Effektsimulationen des POD X3 Live nicht dabei ist werde ich ihn wohl auch behalten (auch wenn er zur Zeit eher selten im Einsatz ist).

effekt_ebowEbow Anders als die bisher aufgeführten ist der Ebow keiner dieser Effekte die den Signalweg der Gitarre bis zum Verstärker verändern. Vielmehr ist er im Prinzip eine sehr indidivuelle und effektvolle Spielhilfe. Er wird direkt an der Gitarre statt eines Pleks verwendet und über eine der Gitarrensaiten gehalten. Ein Magnetfeld welches der Ebow erzeugt bringt die entsprechende Saite zum Schwingen, mit dem Ergebnis dass man endlos klingende Sounds erzeugen kann, ohne dass die Saite angeschlagen werden muss. Wenn man dann noch andere Bodentretereffekte verwendet wird es richtig spannend. Auch The Edge nutzt den Ebow in einigen bekannten Stücken. Daher  ist der Ebow für einige U2 Lieder ein Must Have, ganz vorne natürlich “With Or Without You”. Der Ebow ist dort in den ersten beinahe zwei Minuten durchgängig zu hören. Ein Hörbeispiel dazu muss ich noch einspielen und hier einstellen.

Elektronische Musik

Seit ungefähr 15 Jahren bin ich großer Fan der elektronischen Musik aus Frankfurt, im speziellen in Bezug auf die Eye Q und Harthouse Labels. Neben einer nahezu vollständigen Plattensammlung der Eye Q, Recycle Or Die und Harthouse Veröffentlichungen engagiere ich mich seit ca. 1995 auch persönlich für das Label. Begonnen hat dies mit der Fanseite auf www.ffm-sounds.de, welche einen weitreichenden Überblick über die Geschichte der Labels und rund um Sven Väth sowie die anderen Macher der Musikszene bietet. Mangels Pflege werde ich die Seite aber vermutlich bald aus dem Netz nehmen. Allerdings habe ich während der Arbeit an dieser Seite viele viele interessante Leute aus der Musikszene kennengelernt, Fans, aber auch Produzenten und Plattenverleger. Viele Grüße an dieser Stelle!

1998 habe ich die offizielle Webseite für das Harthouse Label gemacht und betreue diese seitdem. Das Label hat durch die diversen Mutterlabelwechsel von Eye Q über die UCMG und Daredo Music einige Wandel erfahren, ist aber auf dem besten Weg wieder das Feeling aus der 90er Labelzeit zu transportieren, nicht zuletzet auch durch viele Produzenten aus der alten Riege (Der Dritte Raum, Hardfloor, Spicelabl) gemischt mit jungen neuen und frischen Prodezenten.

wwwharthousecom_300www.harthouse.com

Seit 1998 die offizielle Homepage des Musiklabels Harthouse (Daredo Music). Sie wurde im selben Jahr ausgezeichnet durch Techno.de als Labelsite des Jahres 1998.

Die Seite beinhaltet die umfangreichste Release-Discographie des Harthouse-Labels inklusive Cover-Bebilderung, Hörbeispiele zu den aktuellen Veröffentlichungen sowie Hintergrundgeschichte des Labels.

Link: www.harthouse.com

wwwffm-soundsde_300www.ffm-sounds.de

Fan-Site rund um die 90er elektronische Musikszene aus Frankfurt.

Eye Q, Recycle Or Die, Harthouse, Mosaic, Off. Die Entstehungsgeschichten und umfranreiche Discographien der Labels. Außerdem die Hintergründe der Labels, Macher und Personen, sowie die Geschichte des legendären Frankfurter Musikclubs, das ehemalige Omen in der Junghofstraße Frankfurt.

Link: www.ffm-sounds.de

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